Mittwoch, 16. November 2011

Gendering the Digital Humanities

Auch wenn ich vor einiger Zeit mal gesagt habe, dass ich eigentlich keine Gender Diskussion haben will
(http://geschichtsweberei.blogspot.com/2010/11/rezensiert-ihr-noch-oder-bloggt-ihr.html), jetzt ist sie da und eine gute Gelegenheit auch mal wieder zu bloggen, statt nur zu twittern.

Letztes Wochenende fand in Lausanne das erste THATCamp in der Schweiz statt und es scheint sehr interessant gewesen zu sein, nicht zuletzt weil eine Session offenbar okkupiert wurde, wie Mareike König (http://plan3t.info/2011/11/16/occupy-plan3t-info-frauen-traut-euch/) und der okkupierte Mills Kelly (http://edwired.org/2011/11/12/thatcamp-switzerland-5)/ berichten und man in einem piratepad-Protokoll (http://piratepad.net/UXnn5IxvWf) nachlesen kann.

Klar gibt es keine Patentlösung, aber ich glaube, dass Vorbilder, wie zum Beispiel Mareike König mit ihren Beiträgen zum Beispiel auf den DHI Digital Humanities Seiten oder auch als Gastautorin bei Archivalia ziemlich wichtig sind.

Interessant finde ich, dass in diesem Kontext wieder die Frage digitaler Identitäten aufgekommen. Ich persönlich finde ja, dass man da vielleicht unterschiedliche Stufen unterscheiden sollte, es macht einen Unterschied ob ich völlig anonym kommentiere, oder ob ich ein Pseudonym als digitale Identität konsequent verwende. Natürlich mag es dann Menschen geben, die meine Seriosität in Frage stellen und ich kann im Real Life nicht als bloggendes Wesen wahrgenommen werden, allerdings denke ich, dass so auch einige Hürden, die vielleicht vom bloggen abhalten einfach aus dem Weg geräumt werden können. Und ändern kann man das ja auch eigentlich wieder jederzeit.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen